Die Künstlerin

 

 

 


Nicht selten werde ich gefragt:


                                   Warum malst du?

                                   Seit wann?

                                   Hast du das gelernt?

 

 

   

Die Antwort ist:

 

Schon seit meiner Kindheit versuche ich mich malend auszudrücken.

Immer häufiger gerade da, wo es mir schwer fällt, die treffenden Worte zu finden.

Sowohl in ihrer Harmonie als auch im Kontrast der Farben, in ihrer Bewegung und ihrer Intensität schwingen Gefühle, Träume, Freude und Schmerz mit - alle erlebten und gefühlten Lebenssituationen stehen in meinen Bildern in einer ganz speziellen Beziehung zueinander.

Oft sind es nur Nuancen, die eine Rolle spielen. Sie können entscheiden, ob sich Licht oder Schatten widerspiegelt, Klarheit entsteht oder Spannung erzeugt wird.


Ich freue mich, wenn es mir gelingt, diese Palette der menschlichen Wahrnehmungen in der schlichten und unaufdringlichen Schönheit von Farben und deren Leuchtkraft auf den Bildern festzuhalten. Darin sehe ich einen großen Reiz meines schöpferischen Tuns.

 

Gern versuche ich auch unbeachteten oder fortgeworfenen Dingen „neues Leben einzuhauchen“, ihnen eine „zweite Chance“ zu geben, und sie somit als Rahmen in ein neues Licht zu setzen…

 

Das alles habe ich nicht in einer Ausbildung gelernt, sondern spüre es als „meinen Weg“ am Leben teilzunehmen.

                                            

 

 

 

 


Kein Tag gleicht dem anderen, und jeder Morgen besitzt sein eigenes Geheimnis, den magischen Augenblick, in dem alte Welten unter - und neue Sterne aufgehen.